Eier senken Diabetes- RISIKO STUDIE

Viele fragen sich auch heute noch:
„Soll ich auf mein Frühstücksei verzichten?“ – NEIN!

Vor allem Männer fahren damit nicht unbedingt gut. Eine finnische Studie belegte 2015, dass Männer, die rund vier Eier pro Woche aßen, ein deutlich geringeres Risiko für Diabetes Typ 2 hatten, als Männer, die nur ein Ei pro Woche aßen.

Diabetes – 4 Eier pro Woche besser als nur 1 Ei pro Woche!

Die Forscher untersuchten für die Studie die Essgewohnheiten von 2332 Männern zwischen 42 und 60 Jahren – und berücksichtigten auch andere Risikofaktoren wie zu wenig Bewegung, einen hohen Body-Mass-Index, Rauchen und eine grundsätzlich ungesunde Ernährung. Die Wissenschaftler vermuten positive Inhaltsstoffe von Eiern hinter diesem Effekt: So können sie beispielsweise den Blutzucker und den Stoffwechsel beeinflussen. Gesunde Ernährung, schreiben sie, könne man zudem nicht an einem einzigen Stoff festmachen – wie zum Beispiel dem Cholesterin.

TIPP: Statt sich also auf wenig Cholesterin zu fokussieren, sei es wichtiger, sich insgesamt bewusst und gesund zu ernähren.

Quelle: sciencedaily-com

Das A und O in der Ernährung: hier ein Musterbeispiel

Hier sehen Sie ein Besispiel über eine sinnvolle zusammengestellte Ernährung: (Auszug aus dem Seminar „Vital- und Schlank ein Leben lang“) .

Außerordentlich wenig:

etwa 15-20g Fett Pflanzenfett und Öl sparsam verwenden, besonders wenig tierische Fette, auf versteckte Fette achten.

Opulent zum satt werden:

100-200g-Portionen  eiweißhaltige Lebensmittel fettarme Fleisch-, Geflügel- und Fischsorten, Milchprodukte, pflanzliche Eiweißträger wie Bohnen, Erbsen, Linsen,          Soja  entspricht ca. 20-40g Eiweiß     

120-250g-Portionen kohlenhydrathaltige Lebensmittel Frisch- oder Rohgewicht :        Opulent zum Sattwerden: Brot- und Getreideprodukte, Nudeln, Reis und Kartoffeln in allen Varianten, Gemüse, Salate und Obst entspricht 60-125g KH Frischportionen und Nährwertangaben pro Mahlzeit             

2-3 Liter täglich Oftmals trinken: u. a. Mineralwasser, Tee, auch Kaffee, Säfte und Softdrinks nur zur Mahlzeit Nudeln Reis Öl

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Abwehrkräfte natürlich stärken: die 7 besten Tipps

  1. Vitamin C beseitigt Stoffe, die Ihrem Immunsystem gefährlich werden können. Besonders reich an Vitamin C sind Acerolafrüchte, Paprika, Petersilie, Hagebutten, Sanddorn, Kiwis und Zitrusfrüchte.
  2. Mineralstoffe und Spurenelemente:Zink bringt die „Gedächtniszellen“ Ihres Immunsystems auf Trab. Es aktiviert Ihre Leuko-, Lympho- und Phagozyten (Abwehrzellen in Ihrem Blut). Der Mineralstoff ist hauptsächlich in Fleisch in größeren Mengen vorhanden, aber auch in Geflügel, Fisch und Austern, Eiern und Milch. Für Veganer werden meist Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Weitere für Ihr Immunsystem wichtige Mineralstoffe sind Kalzium und Magnesium, das bei der Bildung von Antikörpern eine wichtige Rolle spielt. Eisen erhöht die Aktivität der Fresszellen.
  3. Bewegungund sportliche Aktivität bringen Ihre Abwehrkräfte auf ein höheres Niveau. Bewegung liefert den für die Abwehr wichtigen Sauerstoff. Ideal sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
  4. Sauna und Wechselduschen:Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann dadurch sein Immunsystem stärken. Denn Temperaturreize durch Sauna, Kneipp-Kuren oder auch Wechselduschen wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Typische und lästige Infektionskrankheiten wie eine Erkältung werden seltener und man ist schneller wieder gesund. Empfehlenswert sind vor allem Sauna-Arten, bei denen der Temperaturwechsel groß ist.
  5. Mikrobiotikapäppeln Ihre Darmflora auf. Da die meisten Immunzellen (rund 80 Prozent) in der Darmschleimhaut sitzen, können Ihnen Maßnahmen zur Darmsanierung helfen. Dazu gehört in erster Linie der Einsatz von Lakto- und Bifidobakterien, die die Darmflora aufbauen und schützen. Sie müssen hochdosiert eingenommen werden. Im herkömmlichen probiotischen Joghurt aus dem Supermarkt sind die Mikrobiotika meist nicht in ausreichenden Mengen enthalten.
  6. Vitamin D3spielt eine zentrale Rolle in der Aktivierung und Steuerung des Immunsystems. Dies ist eine recht junge Entdeckung und einer der spannendsten Aspekte der aktuellen Vitamin-D-Forschung.  Vitamin D kommt dabei die Rolle eines Immunmodulators zu: Es stärkt und aktiviert einerseits die Abwehrkräfte, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass sich die Aktivitäten des Immunsystem nicht gegen den Körper selbst richten, indem es vor allem entzündliche Prozesse unterdrückt. Vitamin D ist somit wichtig für die Bekämpfung akuter Krankheiten und verhindert gleichzeitig die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen.Momentan wird vermutet, das Vitamin D vor allem bei der Abwehr von Viren eine große Rolle spielt. Eine offenbar gute Wirksamkeit hat es beispielsweise in der Vorbeugung und Behandlung von Grippe. Schon lange war auffällig, dass Grippe ein saisonales Phänomen ist, und Grippewellen ausschließlich im Winter auftreten. Bis zur Entdeckung der Rolle des Vitamin D im Immunsystem war der Grund dafür jedoch unbekannt.

    Erst vor wenigen Jahren zeigte sich immer deutlicher, dass Vitamin D hier die ausschlaggebende Größe sein könnte. Grippewellen entstehen immer dann, wenn die Vitamin-D-Spiegel durch die fehlende Sonne in einen Mangel-Bereich abgesunken sind. Diese Theorie konnte durch zahlreiche Studien bestätigt werden, die zeigen konnten, dass Grippe durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung verhindert werden kann

  7. Heilpflanzen:Im Zusammenhang mit unseren Abwehrkräften werden in den entsprechenden Fachzeitschriften unter anderem empfohlen: Echinacea, Salbei, Cystus, Knoblauch, Ingwer, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Meerrettich, Taigawurzel, Lapacho, Ginseng, Aloe Vera sowie Holunder- und Lindenblüten.

Warum ein leerer Magen gesund macht!

Neueste wissenschaftliche Studien beweisen: Weniger ist mehr!
Wie ein leerer Magen machtvolle Enzyme aktiviert.

In vielen Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt gibt es Gebote und Rituale für einen zeitweiligen Nahrungsentzug. Was zunächst wie eine Läuterung der Seele und Einschränkung eines allzu üppigen Lebensstiles klingt, bekommt durch die Erkenntnisse der modernen Medizin nun eine stichhaltige Begründung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die großartige heilsame Wirkung befristeter Nahrungspausen.

Unser Körper ist eigentlich nicht darauf eingerichtet, in einem Dauerzustand der Sättigung zu leben.

  • Nahrungspausen schützen die Gefäße vor Arteriosklerose, entlasten das Herz und senken den Blutdruck.
  • Der Stoffwechsel wird angeregt, Leber, Gallenblase und Nieren arbeiten effizienter, um die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen zu gewährleisten.
  • Blutzucker, Blutfette und andere Stoffwechselparameter wie etwa die Harnsäure normalisieren sich.
  • Der Darm wird entlastet und die Darmschleimhaut regeneriert. So kann der Darm wieder optimal Vitamine und Mineralien aufnehmen. Dies stärkt die Immunabwehr.
  • Die Schlafqualität wird verbessert und Gehirn und Nerven erholen sich. Dies kommt einer Prävention gegen Demenz und Alzheimer zugute.
  • Ja, sogar eine unmittelbar günstige Wirkung auf unsere Gene und Zellkerne wurde beobachtet. Das Risiko für Zellentartung und die Entstehung von Krebs wird gesenkt. Der Zellschutz wird verbessert, und die Zellen vor einem vorzeitigen Zelltod bewahrt.
  • Nicht zuletzt sorgen Nahrungspausen für eine dauerhaft schlanke Figur. Fettzellen werden abgebaut, die Haut wird verjüngt und der Körper bekommt ein sicheres Gefühl für seine natürliche Sättigung. Das körperliche Wohlbefinden und die seelisch-geistige Vitalität werden gesteigert.

Es ist nicht nur wichtig, WAS wir essen, sondern auch, WANN wir dies tun.

Wissenschaftler kamen zu dem aufsehenerregenden Schluss, dass Esspausen von 12 bis 16 Stunden in hohem Maße vor Übergewicht schützen und der Gesundheit zuträglich sind. Es ist fantastisch, welche heilsamen Prozesse in unserem Körper angestoßen und welche Enzyme ausgeschüttet werden, wenn wir Esspausen in den Tagesablauf einbauen.

Nahrungspausen sind keine typische Diät oder Fastenkur. Vielmehr wird darunter ein bestimmter Rhythmus verstanden, in dem man Nahrung zu sich nimmt. Der Wechsel zwischen Nahrungsaufnahme und Nahrungspause reduziert die Risiken des echten Fastens wie Mangelerscheinungen, Schlappheit oder Reizbarkeit.

 

WASSER, QUELLE DES LEBENS

Wir klären auf…

Im Fruchtwasser der Gebärmutter reift der Embryo heran, und auch nach der Geburt ist Wasser lebenswichtig! Der Mensch kann viele Tage ohne Nahrung überleben aber nur bis zu 4 Tagen ohne Flüssigkeit auskommen. Wasser ist Hauptbestandteil jeder Körperzelle und für zahlreiche Körperfunktionen von enormer Bedeutung. Ausreichendes Trinken ist daher der beste Weg zu einer effektiven Gesundheitsvorsorge. Auch unser Verdauungsprozess und unsere Gehirntätigkeit sind von der richtigen Wasserversorgung abhängig. Können wir Mineralien aus dem Wasser entnehmen bzw. können im Wasser enthaltene Mineralien vom Organismus assimiliert werden? …

Organisch gegen anorganisch

Die Mineralien treten in zweierlei Gestalt auf: organisch und anorganisch. Die Mineralien, die pflanzlicher Abstammung sind (Obst und Gemüse) sind organisch und werden damit vom Organismus leicht assimiliert. Daher kann man aus Wasser bzw. Mineralwasser keine Mineralien in den Körper so aufnehmen dass sie auch assimiliert werden. Hingegen werden diese sehr wohl oft eingelagert, was aber sogar für den Organismus schlecht sein kann bzw. ist. Diese Nachricht kommt ursprünglich von den Forschern Dr. Paul C. Bragg und Dr. Patricia Bragg, (heute sind sehr viele unabhängige Wissenschaftler der gleichen Meinung) und macht am besten klar, dass „anorganische Mineralien von lebendigen Organismen nicht assimiliert werden können „.
Unser menschlicher Chemismus beruht auf 19 organischen Mineralien, die aus einer lebenden Quelle stammen müssen (Pflanzen oder tierischen Ursprungs), oder aus einer, die lebendig war und die Mineralien schon in organische Mineralien umgewandelt hat“. „NUR lebende Pflanzen besitzen die Fähigkeit anorganische Mineralien aus dem Erdboden zu assimilieren und in brauchbare organische Stoffe zu verwandeln, die von menschlichen Organismus assimiliert werden können“.

Das ist für Manchen eine schockierende Wahrheit! Einige Wissenschaftler, wie z. B. Dr. Allen Banik, sind der Meinung, dass das Einnehmen der anorganischen Mineralien das ganze Leben lang eine Arthritis durch Absetzen der Mineralien in den Gelenken bewirken kann (!).

Um das nachzuvollziehen kann man ein einfaches Experiment machen:

Es genügt, dass man in einem Glas-Destillierapparat kochendes Wasser beobachtet, bevor es gereinigt wird, und genau diese sichtbaren Ablagerungen (schwer lösliches Gestein) setzen sich im menschlichen Körper ab. Aus denselben Gründen wird das destillierte Wasser für Dampfbügeleisen, Luftbefeuchter usw. empfohlen (sonst „verkalkt“ das Gerät, doch dieser „Kalk“ ist eine Mischung von verschiedenen anorganischen Mineralien aus dem Wasser).
Ist uns unsere Gesundheit wichtig, so trinkt man besser mineralarmes Wasser, entweder (wo es noch geht) Leitungswasser oder Quellwasser, wenn Mineralwasser dann wenigstens ein stilles (nicht mit CO2 angereichertes) mineralarmes Wasser. Die mächtige Mineral-Wasserindustrie möchte es uns natürlich anderes glauben lassen. Das erspart uns aber nicht, täglich genug Wasser zu uns zu nehmen, neben vielen wichtigen Prozessen ist reines Wasser auch ein wichtiges Reinigungsmittel für den Organismus, es befreit uns von Schadstoffen und Giften die sich sonst im Körper einlagern würden. Auch dazu ist es wichtig, dass das Wasser nur wenig Mineralien enthält (in der Chemie bezeichnet man es als nicht gesättigt) nur so kann das Wasser die Schadstoffe aufnehmen und aus dem Körper entfernen.

Quellen: Dr. Paul C. Bragg und Dr. Patricia Bragg (http://bragghealthfoundation.org/content/bragg-legacy/paul-bragg.php ), Eggetsberger.NET Forschung

Vitamin C gegen den Grauen Star

Untersuchung

Der Graue Star trifft in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Millionen Menschen.

Für ihre Untersuchung beobachteten die Forscher die Ernährungsgewohnheiten von 324 weiblichen Zwillingspärchen über einen Zeitraum von zehn Jahren und glichen diese mit einer eventuellen Linseneintrübung ab. „Genetische Untersuchungen an den Schwestern zeigten, dass das Erbgut (die DNA) nur zu einem Drittel für Fortschritt und Schweregrad des Grauen Stars verantwortlich ist“, bewertet Professor Horst Helbig, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die Studienergebnisse. Es zeigte sich: „Umweltfaktoren, Alter und Lebensstil spielen eine deutlich größere Rolle.“ Eine gesunde Ernährung mit ausreichend Vitamin C schütze die Augenlinsen. Die Forscher gehen davon aus, dass Vitamin C sich in der Augenflüssigkeit ansammelt und dort die Trübung der Linse verhindert.

Quelle: Deutsche Ophthalmologischen Gesellschaft

Darf man destilliertes Wasser trinken?

Die Wahrheit

Manche Menschen schwören auf die entschlackende Wirkung von destilliertem Wasser. Andere haben Angst davor. Der Chemielehrer und mancher Apotheker warnen (leider auch heute noch aus Unwissenheit): „Niemals destilliertes Wasser trinken!“

Was ist wahr: Destilliertes Wasser zu trinken, ist problemlos möglich. Denn alleine schon durch die Magensäure und die aufgenommene Nahrung wird chemisch reines Wasser (also z.B. destilliertes Wasser) wieder mit Mineralstoffen vermengt, so dass unsere Zellen gar nicht erst damit in Berührung kommen können. Somit geht auch von einem mit destilliertem Wasser aufgebrühten Tee oder Kaffee, auf dessen feines Aroma manche schwören, nicht die geringste Gefahr aus.

Können Mineralstoffe bzw. Nährstoffe durch destilliertes Wasser aus den Zellen herausgelöst werden? NEIN! Dazu muss man wissen, dass Zellmembranen nur halbdurchlässig sind. Das heißt, es gelangen nur Wassermoleküle in die Zelle hinein bzw. hindurch, Salze oder Zuckermoleküle dagegen sind viel zu groß für einen passiven Transport durch die Membranporen hinaus.

Destilliertes Wasser ist gut!

Das destillierte Wasser („aqua destillata“) kann sogar ein Gesundheitsmittel sein, da es keine Schadstoffe wie Blei, Nitrate und Pestizide enthält und den Körper beim Säubern hilft. Doch solche Kuren sollte man nur von Zeit zu Zeit durchführen, auf keinen Fall auf Dauer. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – und mit ihr die meisten Wissenschaftler – warnen vor dem ausschließlichen Gebrauch von destilliertem Wasser. Denn insbesondere bei einer einseitigen Ernährung entzöge das Destillat den Zellen auf Dauer Kalium- und Natriumionen und bringe so den Elektrolythaushalt des Körpers durcheinander. Besonders in heißen Zeiten, wenn viel Schweiß produziert wird, ist es besser normales Wasser -nicht unbedingt Mineralwasser- zu trinken.

Wasser ist ein wichtiges Transportmittel im Körper für viele Produkte des Stoffwechsels und für Nährstoffe, darunter wasserlösliche Vitamine, Mineralstoffe und Kohlenhydrate. Auch die Bandscheiben werden durch das im Körper befindliche Wasser elastisch und im guten Zustand gehalten. Wasser reinigt die Nieren (je weniger gelöste Stoffe darin befindlich sind, umso mehr kann die Niere gereinigt werden). Wasser ist ein Lösungsmittel für wasserlösliche Stoffe und transportiert Schadstoffe ebenso wie übermäßige Harnsäure aus dem Körper.

Kuren mit destilliertem Wasser haben Vorteile

Damit das Wasser seine wichtigste Entschlackungsfunktion – den Abtransport der giftigen Stoffwechselrückstände – wahrnehmen kann, sollte es so „leer“ bzw. so ungesättigt wie möglich sein. Was ist damit gemeint? Je weniger Mineralstoffe und andere Substanzen im Wasser enthalten sind, umso besser ist es in der Lage, die gelösten Schadstoffe aus dem Körper aufzunehmen und auszuschwemmen. Es wirkt dann quasi wie ein Magnet, zieht die Gifte und Abfallstoffe an und hält sie fest.

Dagegen stört hartes, mineralisches Wasser die Reinigung des Körpers. Es hemmt die Entschlackung und erzeugt seinerseits sogar Ablagerungen. Wenn wir nicht transportfähiges Wasser trinken, kommt es zur Eindickung unseres Blutes, in dem normalerweise das Wasser die Schadstoffe befördert. Wird die Fließgeschwindigkeit herabgesetzt, verschlechtert sich logischerweise der Abtransport und unerwünschte schädliche Stoffwechselprodukte bleiben im Körper. Langzeitstudien haben gezeigt, dass Trinkwasser sogar ernsthafte Erkrankungen mitverursachen kann, je mehr Inhaltsstoffe enthalten sind.

Quelle: IPN Forschung

Innovative BE-Tabelle für Diabetiker heißt Diabetes-Ampel

Die Diabetes-Ampel von Diabetesberater Sven-David Müller macht Typ 1 und Typ 2 Diabetikern die Ernährungsumstellung leicht

Über Jahrzehnte mussten Diabetiker eine strenge Diät einhalten, alles abwiegen, teure diätetische Lebensmittel kaufen und streng auf Zucker verzichten. Die Ernährungsempfehlungen für Diabetiker haben sich massiv gewandelt. Leider bekommen viele Diabetiker immer noch die falschen Empfehlungen. weiterlesen

Wie Essen und Psyche sich beeinflussen

Der unbeschwerte Genuss in unserem „Schlaraffenland“ weicht oftmals einem Kampf zwischen Kopf und Bauch. Ein Grund dafür mag sein, dass wir die Zusammenhänge zwischen Essen und Psyche nicht kennen und deshalb nicht richtig darauf reagieren“, stellte Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, auf dem 16. aid-Forum am 14. Mai 2013 in Bonn fest. Professor Christoph Klotter von der Hochschule Fulda erläuterte, „wie die Psyche mit isst“. Theoretische Konzepte aus Philosophie, Psychologie, Soziologie und Kulturwissenschaft böten unterschiedliche Interpretationen des Essverhaltens.

Mit dem systemischen Ansatz wird zum Beispiel angenommen, dass jedes Individuum Teil eines bestimmten Systems ist, wie etwa die Familie. Dieses System entscheidet wesentlich mit, was das Individuum an Nahrung zu sich nimmt. Es duldet zudem in der Regel keine Verhaltensänderung seiner Elemente. Auch das ist ein Grund dafür, dass Gewicht reduzieren so schwierig ist“, erklärte Klotter.

Professor Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam ging darauf ein, warum und wie Hungergefühle im Gehirn entstehen. „Physiologische Grundlagen sind hilfreich, um zu verstehen, was im Gehirn abläuft und wie unsere Psyche funktioniert.“ Die Entdeckung verschiedener Hormone und Rezeptoren habe seit Mitte der 1990er Jahre zu einem enormen Aufschwung und neuen Erkenntnissen in der Forschung der Appetitregulation geführt. Über die Bedeutung von Veränderungen der Gehirnstruktur bei übergewichtigen Personen und deren Auswirkungen sprach Dr. Annette Horstmann vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. „Im Magnetresonanztomographen konnten wir eindeutig erkennen, dass bei übergewichtigen Menschen diejenigen Hirnstrukturen verändert sind, die wir als Belohnungssystem bezeichnen.

Genau in diesen Hirnregionen haben adipöse Menschen mehr graue Substanz als Schlanke, eine Struktur, die für die Verarbeitung von Nervensignalen verantwortlich ist“, so die Neurobiologin.

Dr. Hubert Preißl von der Universität Tübingen beleuchtete neurobiologische Vorgänge im Zusammenhang mit Adipositas und Gewichtskontrolle: „In Bezug auf die Nahrungsaufnahme kann man im einfachsten Fall von einer „Energiehomöostase“ ausgehen. Das heißt, es wird so viel Nahrung aufgenommen wie auch wieder verbraucht wird. Höhere Gehirnstrukturen, die mit Kognition, emotionaler Verarbeitung, Entscheidungen und Belohnung verbunden sind, können das homöostatische System direkt beeinflussen. Hierbei hat sich in letzter Zeit gezeigt, dass Selbstkontrolle und lustbetontes Verhalten starken Einfluss auf die Nahrungsaufnahme haben“, so Preißl.

Professor Michael Siegrist von der ETH Zürich berichtete darüber, wie Konsumenten in ihrem Essverhalten beeinflusst werden und wie auf ihr Entscheidungsverhalten eingewirkt werden kann. Auf der Makro-Ebene spielten soziale und kulturelle Normen sowie Nahrungsmittelmarketing und Werbung eine wichtige Rolle. Die physische Umwelt, also das Lebensmittelangebot in den Restaurants, Kantinen und zu Hause, sei ein weiterer Faktor, der das Verhalten der Konsumenten bestimme. Auf der individuellen Ebene beeinflussten Einstellungen, Präferenzen, Wissen und Wertvorstellungen unseren Lebensmittelkonsum, so der Professor für Konsumentenverhalten.

Mit dem Thema Essverhalten und kognitive Leistung beschäftigte sich Professor Joachim Westenhöfer von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. „Es hat sich gezeigt, dass gezügeltes Essverhalten und Diätverhalten mit einer Beeinträchtigung verschiedener kognitiver Funktionen verbunden sein können. Insbesondere Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen als zentrale Komponenten der Informationsverarbeitung können nachteilig beeinflusst sein.“ Privatdozentin Dr. Tanja Legenbauer von der Universitätsklinik Hamm ging in ihrem Vortrag „Körperbildstörung – eine Frage des Gewichts“ darauf ein, welche Folgen eine verzerrte Körperwahrnehmung hat.

„Die Hinweise gehen in die Richtung, dass adipöse Personen unabhängig vom Vorliegen einer Binge Eating Störung insbesondere eine negative Einstellung und negative körperbezogene Gefühle aufweisen, wobei die Binge Eating Störung die Körperbildstörung weiter zu verstärken scheint“, erklärte die Psychologin. Binge Eating ist eine Essstörung, bei der es zu unkontrollierbaren Heißhungerattacken kommt.

Dr. Ingrid Kiefer von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES in Wien beleuchtete in ihrem Beitrag, wie man durch sein Ernährungsverhalten Stress reduzieren kann: „Empfehlenswert sowohl bei akutem als auch chronischem Stress ist eine ausreichende Versorgung mit allen Makro- und Mikronährstoffen durch die richtige Auswahl von Nahrungsmitteln. So kann man Stress effektiv vorbeugen sowie stressige Zeiten und Situationen gelassener überstehen.“

Autor: aid infodienst

 

Ewige Jugend dank Spermidin ? Teil 2

Forscher finden einen möglichen Ansatz gegen Altersdemenz

Forscher aus Berlin und Graz haben in weiterer Folge im Tierversuch einen möglichen Ansatz gegen Altersdemenz entdeckt: Das Essen polyaminreicher Nahrung kann demnach zumindest im Tierversuch (bei Fruchtfliegen) helfen, den altersbedingten Erinnerungsverlust zu stoppen. Polyamine sind für das Gewebewachstum wichtige Produkte des Zellstoffwechsels.

Fruchtfliegen wurden dazu mit Spermidin gefüttert
„Die Konzentration des körpereigenen Polyamins Spermidin nimmt mit dem Alter sowohl bei Fliegen als auch beim Menschen ab“ (siehe Bericht Teil 1 oben), erläuterte der Neurobiologe Prof. Dr. Stephan Sigrist von der Freien Universität Berlin.

Bei alternden Fruchtfliegen, die mit Spermidin gefüttert wurden, konnte in Experimenten der Verlust des Erinnerungsvermögens gebremst werden, schreiben Sigrist und sein Kollege Univ. Prof. Dr.rer.nat. Frank Madeo (Universität Graz) in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals „Nature Neuroscience“.

Quelle: Nature Cell Biology und Nature Neuroscience, Frank Madeo Universität Graz / Universität Berlin, Stephan Sigrist
Link: http://www.uni-graz.at/
Link: http://www.fu-berlin.de/