HORMONSTOFF ALS JUNGBRUNNEN FÜR UNSER GEHIRN

Serotonin

Bei Bewegung bilden sich verstärkt neue Nervenzellen im Gehirn – aber nicht ohne den Botenstoff Serotonin.

Eine wissenschaftliche Studie zeigt: Bewegung bewirkt, dass sich in einer der wichtigsten Hirnregion (es gibt 2 davon im Gehirn) verstärkt neue Nervenzellen bilden. Experimente mit Mäusen im Laufrad zeigen nun jedoch, dass dieser Effekt nur vom Botenstoff Serotonin abhängt.

Die Forscherinnen und Forscher konnten jetzt zeigen, dass Mäuse, die Serotonin bilden, bei Bewegung vermutlich mehr von diesem Botenstoff ausschütten, was die vermehrte Entstehung neuer Vorläufer von Nervenzellen fördert. Hinzu kommt, dass Serotonin offenbar auch dafür sorgt, dass bestimmte Vorläuferzellen im Gehirn, also Abkömmlinge von Stammzellen, leichter zu Nervenzellen ausreifen.
Für Dr. Klempin und Dr. Alenina war es überraschend, dass bei Mäusen, die wegen einer Genveränderung kein Serotonin im Gehirn bilden können, die Nervenzellneubildung normal ist. Sie stellten jedoch fest, dass ein Teil der Stammzellen bei den Mäusen, denen Serotonin fehlt, absterben oder sich nicht weiterentwickeln.

Offenbar verfügen diese Tiere jedoch über einen Mechanismus, mit dessen Hilfe sie dieses Manko kompensieren können. Die Vorläuferzellen, eine Zwischenstufe in der Entwicklung von einer Stamm- zur Nervenzelle, teilen sich häufiger, möglicherweise, so die Forscherinnen, um den Vorrat an diesen Zellen aufrechtzuerhalten. Ein Zuwachs an Nervenzellen in Folge von Bewegung ließ sich aber auch bei den sportlichen Mäusen dieser Gruppe nicht feststellen. „Serotonin wird also nicht unbedingt für die Neubildung von Nervenzellen im ausgewachsenen Gehirn benötigt, ist aber unverzichtbar, damit sich durch körperliche Aktivität vermehrt neue Gehirnzellen im Hippocampus bilden können“, betonen sie.

Der Hippocampus ist wichtig für das Lernen und das Gedächtnis. Zeitlebens werden dort neue Nervenzellen gebildet. Die Berliner Forscher hoffen nun auf neue Therapieansätze bei Depressionen und Gedächtnisschwäche im Alter. Denn ein Mangel an Serotonin, im Volksmund auch als Glückshormon bezeichnet, kann unter anderem die Ursache für Depressionen sein. Man nimmt an, dass schwere Depressionen unter Umständen auch auf die fehlende Neubildung von Nervenzellen im ausgewachsenen Gehirn zurückzuführen sind. Auch im Falle von Alzheimer ist zumeist der Hippocampus mit angegriffen.

Wissenswertes über Serotonin

Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Serotonin ist eine Komponente des Serums, die den Tonus (Spannung) der Blutgefäße reguliert. Es wirkt außerdem auf die Magen-Darm-Tätigkeit und die Signalübertragung im Zentralnervensystem.

Serotonin ist in der Natur weit verbreitet

Als Serotonin-Produzenten gelten z.B. Pflanzen und höhere Pilze. In den Brennhaaren der Brennnessel ist Serotonin für deren bekannte brennende Wirkung mitverantwortlich. In Kochbananen, Ananas, Bananen, Kiwis, Pflaumen, Tomaten, Kakao und davon abgeleitete Produkte, wie beispielsweise Schokolade ist zumeist mehr als 1 µg/g Serotonin enthalten. Hinweis:Serotonin tritt gelegentlich auch als Nebeninhaltsstoff in psychoaktiven pflanzlichen Drogen auf. Zu den serotoninreichsten pflanzlichen Lebensmitteln zählen die Walnüsse, diese können über 300 µg/g Serotonin enthalten.

Im menschlichen Organismus kommt die größte Menge an Serotonin im Magen-Darm-Trakt vor. Hier werden etwa 95 % der gesamten Serotoninmenge des Körpers, die auf 10 mg geschätzt wird, gespeichert. Etwa 90 % des Serotonins des Magen-Darm-Trakts werden in den enterochromaffinen Zellen gespeichert, die übrigen 10 % sind in den Nervenzellen (Neuronen) des Darmnervensystems zu finden. Das Serotonin des Bluts ist fast ausschließlich auf die Thrombozyten (Blutplättchen) verteilt.

Nach Einnahme von Serotonin wird dieses zu etwa 75 % in den Blutkreislauf aufgenommen und später nach Verstoffwechselung über den Urin ausgeschieden. Ähnliche Werte werden für die Aufnahme von Serotonin aus Lebensmitteln wie z.B. Bananen gefunden.

Serotonin und Gehirn

Serotonin, das sich im Zentralnervensystem in den Somata (Zellkörper) serotoninerger Nervenbahnen in Raphe-Kernen befindet, deren Axone in alle Teile des Gehirns ausstrahlen, beeinflusst unmittelbar oder mittelbar fast alle Gehirnfunktionen. Zu den wichtigsten Funktionen des Serotonins im Gehirn, das die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann und daher vor Ort gebildet werden muss (kann also für das Gehirn NICHT über die Nahrung aufgenommen werden), zählen die Steuerung oder Beeinflussung der Wahrnehmung, des Schlafs, der Temperaturregulation, der Sensorik, der Schmerzempfindung und -Schmerzverarbeitung, des Appetits, des Sexualverhaltens und der Hormonsekretion. Serotonin fungiert dabei einerseits als Neurotransmitter im synaptischen Spalt und wird andererseits diffus über freie Nervenendigungen ausgeschüttet und wirkt als Neuromodulator.

Zu den bekanntesten Wirkungen des Serotonins auf das Zentralnervensystem zählen seine Auswirkungen auf die Stimmungslage. Ein erhöhter Serotoninspiegel im Gehirn, beispielsweise bedingt durch eine Überdosierung selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, führt zu Unruhe und Halluzination. Depressive Verstimmungen lassen sich neurochemisch häufig auf einen Mangel an Serotonin oder seiner Vorstufe, der Aminosäure Tryptophan, zurückführen. Auch Angst und impulsive Aggressionen können auf einen Serotoninmangel zurückgeführt werden.

Quelle: Journal of Neuroscience, Doi:10.1523/JNEUROSCI.5855-12.2013, Dr. Klempin und Dr. Alenina / Eggetsberger.NET

 

Auch im kalten Herbst fit und voller Power?

So langsam aber sicher..kommt der Herbst auf uns zu. Bist Du gewappnet für die kalte Jahreszeit? Was hindert Dich daran auch im Winter voller Energie und Tatenkraft zu sein? Wer einen „sanften“ Anschubser braucht der kann sich vom Video inspirieren lassen.

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Eier senken Diabetes- RISIKO STUDIE

Viele fragen sich auch heute noch:
„Soll ich auf mein Frühstücksei verzichten?“ – NEIN!

Vor allem Männer fahren damit nicht unbedingt gut. Eine finnische Studie belegte 2015, dass Männer, die rund vier Eier pro Woche aßen, ein deutlich geringeres Risiko für Diabetes Typ 2 hatten, als Männer, die nur ein Ei pro Woche aßen.

Diabetes – 4 Eier pro Woche besser als nur 1 Ei pro Woche!

Die Forscher untersuchten für die Studie die Essgewohnheiten von 2332 Männern zwischen 42 und 60 Jahren – und berücksichtigten auch andere Risikofaktoren wie zu wenig Bewegung, einen hohen Body-Mass-Index, Rauchen und eine grundsätzlich ungesunde Ernährung. Die Wissenschaftler vermuten positive Inhaltsstoffe von Eiern hinter diesem Effekt: So können sie beispielsweise den Blutzucker und den Stoffwechsel beeinflussen. Gesunde Ernährung, schreiben sie, könne man zudem nicht an einem einzigen Stoff festmachen – wie zum Beispiel dem Cholesterin.

TIPP: Statt sich also auf wenig Cholesterin zu fokussieren, sei es wichtiger, sich insgesamt bewusst und gesund zu ernähren.

Quelle: sciencedaily-com

So erweckst Du die VOLLE Energie in Dir:


Jeder besitzt diese Kraft

Jeder Mensch trägt die Fähigkeit in sich, Energie zu nutzen und zu übertragen!

Die meisten Menschen wissen nur nicht, dass sie diese Fähigkeit von Geburt an besitzen.

Wir alle sind von einer Aura aus elektromagnetischen Feldern, Wärmefeldern und Feinstofflichen Feldern umgeben.

Wir sind Antennen, die senden und empfangen. Energie ist immer vorhanden.

Auch wenn sie nicht sichtbar ist, ist sie doch messbar.

Den Feinkörper kann man als „mentales Feld“ bezeichnen, da dieses Feld direkt von unseren Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen und unserer Aufmerksamkeit beeinflusst wird.

Besonders intensiv durchzieht der Feinkörper das Akupunktur-Meridiansystem, das Lymphsystem, das Rückenmark und das Nervensystem inkl. Gehirn und Bauchhirn.

Jeder Zelle, jedem Organ, jeder Drüse und dem Gehirn liegen eine entsprechende Feinkörpermatrix zugrunde. Diese strukturiert und versorgt die jeweiligen Zellenanordnungen.

Erlernen der Techniken und Kontrollieren des Energieflusses

Im Laufe der vergangenen Jahren habe ich einfache Übungen entwickelt die es ermöglichen neue Energiepotenziale zu erwecken und nützlich zu machen.

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Handy beeinträchtigt Spermienqualität!

Neue Forschung

Ein Forscherteam unter Führung von Kaijun Liu von der Dritten Militär-Medizinischen Universität der Chinesischen Volksbefreiungsarmee hat in einer Metaanalyse die Ergebnisse von zwölf Studien (vier Menschen-, vier Tier- und vier In-vitro-Studien) einfließen lassen. An den Versuchen waren 1630 Teilnehmer beteiligt – 1533 Menschen und 97 Ratten (Andrology online).

In den vier Studien mit Menschen fanden sich Hinweise auf negative Einflüsse der Mobiltelefonie hinsichtlich der Konzentration, Beweglichkeit und Lebensdauer der Spermien sowie des Anteils von Spermien mit normaler Morphologie. Einige Wissenschaftler vertreten auch die Meinung: Auch die Gefahr an Hodenkrebs, oder Prostatakrebs zu erkranken wird durch Handy in den Hosentaschen verstärkt. Ob Erbschäden bei den Nachkommen auftreten können, wird erst die Zeit zeigen.

In-vitro-Untersuchungen zeigten indes, dass hochfrequente Strahlung die Beweglichkeit und Lebensfähigkeit von Spermien beeinflussen könnte (siehe auch Video). In den Tierversuchen betrafen die Veränderungen die derzeit nachgewiesen werden konnten die Spermienkonzentration und die Beweglichkeit der Spermien!

Strahlung kann die Qualität des männlichen Samens stark mindern

„Radiofrequenzstrahlung kann die Qualität des menschlichen Samens beeinträchtigen“, schreiben Liu und seine Mitautoren in dem Forschungspapieren. Das gelte in vitro und sei aus Tierstudien abzuleiten.

Einen Ratschlag haben die Chinesen aber auf jeden Fall parat: „Männer sollten ihre Mobiltelefone nicht in der Hosentasche oder in sonstiger Nähe zu ihren Testikeln aufbewahren, um ihr Reproduktionssystem nicht zu gefährden.“ Anm.: Als Herzschutz sollte man das Handy aber auch nicht in der Brusttasche tragen!

Quellen: Andrology online, u.a.

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Abwehrkräfte natürlich stärken: die 7 besten Tipps

  1. Vitamin C beseitigt Stoffe, die Ihrem Immunsystem gefährlich werden können. Besonders reich an Vitamin C sind Acerolafrüchte, Paprika, Petersilie, Hagebutten, Sanddorn, Kiwis und Zitrusfrüchte.
  2. Mineralstoffe und Spurenelemente:Zink bringt die „Gedächtniszellen“ Ihres Immunsystems auf Trab. Es aktiviert Ihre Leuko-, Lympho- und Phagozyten (Abwehrzellen in Ihrem Blut). Der Mineralstoff ist hauptsächlich in Fleisch in größeren Mengen vorhanden, aber auch in Geflügel, Fisch und Austern, Eiern und Milch. Für Veganer werden meist Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Weitere für Ihr Immunsystem wichtige Mineralstoffe sind Kalzium und Magnesium, das bei der Bildung von Antikörpern eine wichtige Rolle spielt. Eisen erhöht die Aktivität der Fresszellen.
  3. Bewegungund sportliche Aktivität bringen Ihre Abwehrkräfte auf ein höheres Niveau. Bewegung liefert den für die Abwehr wichtigen Sauerstoff. Ideal sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
  4. Sauna und Wechselduschen:Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann dadurch sein Immunsystem stärken. Denn Temperaturreize durch Sauna, Kneipp-Kuren oder auch Wechselduschen wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Typische und lästige Infektionskrankheiten wie eine Erkältung werden seltener und man ist schneller wieder gesund. Empfehlenswert sind vor allem Sauna-Arten, bei denen der Temperaturwechsel groß ist.
  5. Mikrobiotikapäppeln Ihre Darmflora auf. Da die meisten Immunzellen (rund 80 Prozent) in der Darmschleimhaut sitzen, können Ihnen Maßnahmen zur Darmsanierung helfen. Dazu gehört in erster Linie der Einsatz von Lakto- und Bifidobakterien, die die Darmflora aufbauen und schützen. Sie müssen hochdosiert eingenommen werden. Im herkömmlichen probiotischen Joghurt aus dem Supermarkt sind die Mikrobiotika meist nicht in ausreichenden Mengen enthalten.
  6. Vitamin D3spielt eine zentrale Rolle in der Aktivierung und Steuerung des Immunsystems. Dies ist eine recht junge Entdeckung und einer der spannendsten Aspekte der aktuellen Vitamin-D-Forschung.  Vitamin D kommt dabei die Rolle eines Immunmodulators zu: Es stärkt und aktiviert einerseits die Abwehrkräfte, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass sich die Aktivitäten des Immunsystem nicht gegen den Körper selbst richten, indem es vor allem entzündliche Prozesse unterdrückt. Vitamin D ist somit wichtig für die Bekämpfung akuter Krankheiten und verhindert gleichzeitig die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen.Momentan wird vermutet, das Vitamin D vor allem bei der Abwehr von Viren eine große Rolle spielt. Eine offenbar gute Wirksamkeit hat es beispielsweise in der Vorbeugung und Behandlung von Grippe. Schon lange war auffällig, dass Grippe ein saisonales Phänomen ist, und Grippewellen ausschließlich im Winter auftreten. Bis zur Entdeckung der Rolle des Vitamin D im Immunsystem war der Grund dafür jedoch unbekannt.

    Erst vor wenigen Jahren zeigte sich immer deutlicher, dass Vitamin D hier die ausschlaggebende Größe sein könnte. Grippewellen entstehen immer dann, wenn die Vitamin-D-Spiegel durch die fehlende Sonne in einen Mangel-Bereich abgesunken sind. Diese Theorie konnte durch zahlreiche Studien bestätigt werden, die zeigen konnten, dass Grippe durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung verhindert werden kann

  7. Heilpflanzen:Im Zusammenhang mit unseren Abwehrkräften werden in den entsprechenden Fachzeitschriften unter anderem empfohlen: Echinacea, Salbei, Cystus, Knoblauch, Ingwer, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse, Meerrettich, Taigawurzel, Lapacho, Ginseng, Aloe Vera sowie Holunder- und Lindenblüten.

Das Gehirn „vom Dreck befreien“!

Interview | Karin Bauer

US-Forscher Dan Siegel erklärt, wie ein achtsames Gehirn zu einem gesunden Leben und einem glücklicheren Miteinander führt

STANDARD: Mind, der Geist, sagen Sie, wird in der modernen Gesellschaft als rein individuell und getrennt von allen und allem anderen verstanden. Das sei nicht nur falsch, sondern auch zerstörerisch. Warum?

Siegel: Weil wir damit aus meiner Überzeugung falschen Lehren aufsitzen, uns unserer Fähigkeit zur Transformation von uns selbst und des Planeten berauben, unsere Menschlichkeit verdrängen. Unser Geist ist weit mehr als nur eine Gehirnaktivität. Jeder Mensch trägt ihn wohl separiert in sich, aber gleichzeitig ist er auch verbunden, ist er die Verbindung zu allem anderen um uns herum.

STANDARD: Spirituelle Haltungen eines Wissenschafters?

Siegel: Wenn Sie Lebenssinn über das Überleben des Körpers hinaus meinen: ja. Wenn Sie spirituell als Verbundenheit von allen und allem auf diesem Planeten meinen: ja. Dann beziehe ich mich in wissenschaftlicher Art auf Spiritualität. Aber zur Erinnerung: Von der Altersforschung über die Medizinwissenschaften bis zur Glücksforschung und den Ergebnissen neurobiologischen Messungen ist belegt, was ein langes und gesundes Leben als wichtigstes Element ermöglich: funktionierende Beziehungen, stabile und als bereichernd empfundene Verbindungen zu anderen. Brauchbare Prognosewerkzeuge für die Dauer Lebenszeit sind wissenschaftlich erwiesen Güte und Barmherzigkeit. Das können wir gemeinsam leben. Und so wird aus individueller Transformation der Identität eine Transformation des Unternehmens, der Gesellschaft, des Planeten. Wir alle teilen eine Wirklichkeit in dieser Lebensspanne, haben eine Verbindung durch unseren Geist.

STANDARD: Zurück zur allgegenwärtigen Transformation: Was bewirkt „Mindsight“, was kann es beitragen – sagen wir dramatisch – zur Rettung des Planeten, zur Weiterentwicklung unserer Systeme, zu mehr Menschlichkeit?

Siegel: Ich weiß nicht, ob das in der deutschen Sprache auch so funktioniert, aber: Wenn wir erkennen, dass es nicht nur ein „Me“, sondern eben auch ein „We“ gibt, und unseren Verstand dahin gehend ausrichten, dann entsteht ein „Mwe“. Das nenne ich ein „healthy mind“. Dabei geht es um Integration und um Differenzierung als Schritt in ein gesundes Leben. Das gehört kultiviert. Sonst bleibt man in Polarität, in Chaos und Steifheit stecken. Wir sind ja nicht definiert durch unsere körperlichen Grenzen. Da ist auch ein Selbst, das Teil der Familie, der Schule, der Stadt, des Unternehmens, der Gesellschaft, des Planeten ist.

Durch Mindsight – eine erlernbare Fähigkeit, sich selbst als Teil des größeren Ganzen zu sehen – wird erkennbar, dass wir alle für ein gemeinsames Ziel arbeiten können, mehr positive Energie in uns selbst und damit in die Welt bringen können. Kurz: Mindsight bedeutet, wir können unsere innere Welt gestalten. Dann fühlen wir uns nicht mehr wie passive Passagiere auf einer Reise ins Ungewisse, sondern werden selbst zu aktiven Autoren unserer eigenen Geschichte und damit jener des gesamten Systems.

STANDARD: Wir sind die Regisseure, die entscheiden, ob es eine Tragödie oder eine Komödie wird?

Siegel: Ja. So kann man das wunderbar sagen. Umgekehrt die Frage: Was passiert, wenn wir Mindsight, also die Bewusstheit über unsere verbundene und verbindende Gestaltungskraft, nicht haben? Unsere wunden Punkte, unsere Hotspots, können dauernd von anderen aktiviert werden, so wie Durst oder Hunger. Dann wird unser Kontrollsystem, der präfrontale Kortex, ausgeschaltet. Dann setzt der Kämpfen-oder-Fliehen-Modus ein, und wir flippen aus, tun Dinge, die wir eigentlich anderen gar nicht antun wollen.

STANDARD: Chaos und Steifheit als Ergebnis, wenn wir diese Macht des Verstandes nicht nützen?

Siegel: Ja. Nach 20 Jahren Forschungsarbeit (51 Bücher sind daraus entstanden, Anm. d Red.) und meinem Versuch, „a healthy mind“ zu beschreiben, Wege dorthin aufzuzeigen, ist für mich klar: Ein System ist eine Sammlung von Elementen, die miteinander funktionieren. Da kommt wieder die Integration ins Spiel. Sind die Elemente integriert, dann ist das System gesund. Andernfalls bricht Chaos aus, Steifheit herrscht. In chaotischen Unternehmen beispielsweise sind die Emotionen aufgeladen, alle sind aufgeregt, und irgendwie ist alles zufällig. Alle stecken gleichzeitig rigid fest, und Energie und Kreativität sind völlig blockiert. Meist ist auch die Moral niedrig, und das Leben in solchen Organisationen ist äußerst vorhersehbar. Also ist alles „same old, same old“. Solche Firmen gedeihen nicht, sie verdorren.

STANDARD: Aber Sie nennen ja auch Differenzierung als notwendigen Baustein …?

Siegel: Ja, die verschiedenen Elemente eines Systems wollen für ihre Unterschiedlichkeit wertgeschätzt werden, einander in ihrer Differenzierung erkennen und Wege der Verbindung finden. Man kann sich das ja wie bei einem guten Fruchtsalat vorstellen: Jedes Stück hat seinen eigenen einzigartigen Geschmack, und zusammen sind sie Fruchtsalat. Das gesunde Ganze ist immer mehr als die Summe seiner Teile. Die Idee von Mindsight ist, dass wir unseren Verstand erwecken und sehen, wo wir Mangel an Integration und auch Mangel an Differenzierung haben. Dann können wir bewusst das Fehlende aufbauen, und es entstehen neue Levels von Wohlfühlen, Gesundheit.

STANDARD: Wie geht das genau?

Siegel: Wir wissen ja mittlerweile, dass, wenn wir uns auf etwas fokussieren, sich die Gehirnaktivität ändert und bestimmte Areale, die damit befasst sind, sich (weiter)entwickeln. Es entsteht neuronales Feuer, neue Verbindungen im Gehirn entstehen. Das kann man etwa bei Menschen messen, die Klavier spielen lernen, üben, praktizieren. Interessanterweise passiert genau dieser Aufbau neuer neuronaler Netzwerke auch dann, wenn wir uns bloß regelmäßig vorstellen, etwas Bestimmtes zu tun, wenn wir uns mental darauf fokussieren. In meiner Arbeit definiere ich Mind als verkörperten und relationalen Prozess, der Energie- und Informationsflüsse reguliert. Mind ist der zentrale Aspekt, der Aufmerksamkeit steuert und damit die Struktur des Gehirns verändern kann, indem die Gehirnaktivität geändert wird.

STANDARD: Was ist der Unterschied zur populären Trainingsmethode „Mindfulness“?

Siegel: Mindsight wirft das Licht auf den ganzen Prozess, und wie wir uns mit Achtsamkeit zu einer mitfühlenderen Gesellschaft entwickeln können. Mindfulness heißt, die Achtsamkeit im Moment zu fokussieren, ohne gleich in Bewertungen zu gehen. Dabei geht es auch um das Aufnehmen von allem, das im geistigen Auge hochkommt, entsteht, Moment für Moment. Dazu gibt es profunde Forschungsbelege, die zeigen, dass Menschen, die achtsam im Moment sind, ohne sofort zu urteilen und Vorschuss auf Zukünfte zu nehmen, gesünder sind, ein besseres Immunsystem entwickeln, mitfühlender und sozialer sind. Da spielt auch die Meditation mit – ein Weg von hunderten, den Geist zu trainieren und die Kraft der Verbindungen zwischen Menschen zu honorieren – hinein. Mindsight beleuchtet all diese Wege und führt auf den Weg der Integration in unseren Beziehungen, unserer Umwelt.

STANDARD: Wie können damit Unternehmen transformiert werden?

Siegel: Jeder Mitarbeiter wird gelehrt, Differenzierung zu erlauben und anzuerkennen und gleichzeitig ermutigt, mit anderen Departments zu kommunizieren. Wenn man nur die einzelnen Teile einer Firma, die Departments, als separierte Einheit behandelt, dann fördert man lediglich Differenzierung, aber keine Verbindung. Dem Unternehmen wird es nicht so gut gehen, wie es ihm gehen könnte. Weil die Verbindung aller Individuen zueinander fehlt. Wenn die Differenzierung von Individuen innerhalb eines Departments kultiviert wird, dann fühlen sich die Leute geachtet und befähigt. Die Moral wird hoch sein, und die Menschen werden von sich aus motiviert, inspiriert und kreativ tätig für das Unternehmen. Weil sie auch wissen, was sie zum gemeinsamen Ganzen beitragen, und dass dieser Beitrag wichtig ist. Da gibt es Zugehörigkeit und gleichzeitig Individualität, da übernehmen Menschen von selbst die Ownership für ihre Arbeit. Das ist zuerst eine Aufgabe für Leadership.

STANDARD: Individuell: Wie kann Mindsight eingeübt werden, wenn es denn eine erlernbare Fähigkeit ist, wie Sie sagen?

Siegel: Es gibt viele Dinge, die man jeden Tag tun kann. Ich nenne das „das Gehirn polieren“, so wie wir halt Zähneputzen. Eine Achtsamkeitsübung für zwei, drei Minuten täglich am Morgen etwa, dann sehen, was einem die fünf Sinne sagen: Was sehe, höre, taste, rieche, fühle ich auf meiner Haut? Dann laden Sie Ihren sechsten Sinn ein: Was sagt mir mein Körper, mein Herz, meine inneren Organe, meine Muskulatur? Und dann kommt der siebente Sinn ins Spiel: Welche Gedanken, welche Erinnerungen, welche Gefühle habe ich gerade jetzt? Welche Intentionen habe ich für diesen bevorstehenden Tag? Dann der achte Sinn: Wie fühle ich mich mit anderen verbunden oder mit der Welt verbunden? Das ist einmal ein guter Anfang, um das Gehirn von all dem Dreck zu befreien, der sich dort gerne ansammelt. (Karin Bauer, 20.12.2016)

Dan Siegel (geb. 1957) ist Harvard-Mediziner, Professor für Klinische Psychiatrie an der UCLA School of Medicine und Executive Director des Mindsight Research Institute.

Warum ein leerer Magen gesund macht!

Neueste wissenschaftliche Studien beweisen: Weniger ist mehr!
Wie ein leerer Magen machtvolle Enzyme aktiviert.

In vielen Kulturen und Religionen auf der ganzen Welt gibt es Gebote und Rituale für einen zeitweiligen Nahrungsentzug. Was zunächst wie eine Läuterung der Seele und Einschränkung eines allzu üppigen Lebensstiles klingt, bekommt durch die Erkenntnisse der modernen Medizin nun eine stichhaltige Begründung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigen die großartige heilsame Wirkung befristeter Nahrungspausen.

Unser Körper ist eigentlich nicht darauf eingerichtet, in einem Dauerzustand der Sättigung zu leben.

  • Nahrungspausen schützen die Gefäße vor Arteriosklerose, entlasten das Herz und senken den Blutdruck.
  • Der Stoffwechsel wird angeregt, Leber, Gallenblase und Nieren arbeiten effizienter, um die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen zu gewährleisten.
  • Blutzucker, Blutfette und andere Stoffwechselparameter wie etwa die Harnsäure normalisieren sich.
  • Der Darm wird entlastet und die Darmschleimhaut regeneriert. So kann der Darm wieder optimal Vitamine und Mineralien aufnehmen. Dies stärkt die Immunabwehr.
  • Die Schlafqualität wird verbessert und Gehirn und Nerven erholen sich. Dies kommt einer Prävention gegen Demenz und Alzheimer zugute.
  • Ja, sogar eine unmittelbar günstige Wirkung auf unsere Gene und Zellkerne wurde beobachtet. Das Risiko für Zellentartung und die Entstehung von Krebs wird gesenkt. Der Zellschutz wird verbessert, und die Zellen vor einem vorzeitigen Zelltod bewahrt.
  • Nicht zuletzt sorgen Nahrungspausen für eine dauerhaft schlanke Figur. Fettzellen werden abgebaut, die Haut wird verjüngt und der Körper bekommt ein sicheres Gefühl für seine natürliche Sättigung. Das körperliche Wohlbefinden und die seelisch-geistige Vitalität werden gesteigert.

Es ist nicht nur wichtig, WAS wir essen, sondern auch, WANN wir dies tun.

Wissenschaftler kamen zu dem aufsehenerregenden Schluss, dass Esspausen von 12 bis 16 Stunden in hohem Maße vor Übergewicht schützen und der Gesundheit zuträglich sind. Es ist fantastisch, welche heilsamen Prozesse in unserem Körper angestoßen und welche Enzyme ausgeschüttet werden, wenn wir Esspausen in den Tagesablauf einbauen.

Nahrungspausen sind keine typische Diät oder Fastenkur. Vielmehr wird darunter ein bestimmter Rhythmus verstanden, in dem man Nahrung zu sich nimmt. Der Wechsel zwischen Nahrungsaufnahme und Nahrungspause reduziert die Risiken des echten Fastens wie Mangelerscheinungen, Schlappheit oder Reizbarkeit.

 

Quantenschwingungen im Gehirn?

Theorie bestätigt!

Diese Quantenschwingungen deuten auf eine Art „biologischen Computer“ und eine nicht materielle Seele hin.

Ob das menschliche Gehirn geeignet für sensible Prozesse ist, wird schon seit Jahren erforscht. Unter anderem beschäftigten sich internationale Physiker und Mathematiker aus Oxford mit diesem Thema und haben Quantenvibrationen im menschlichen Gehirn nachgewiesen. Anders ausgedrückt heißt es, dass das Bewusstsein (EGO-Bewusstsein) der Menschen eine Art Programm sei, das auf einem Quantencomputer im Gehirn läuft. Dieses Programm ist, laut den Forschungsergebnissen, dann jedoch nicht an das jeweilige Menschenleben gekoppelt und funktioniert nach dem Tod weiter.

Die Diskussion über die Existenz der Seele und ob sie unsterblich ist oder nicht, ist eine endlose Geschichte. Sie beschäftigte nahezu alle großen Denker der verschiedenen Zeiten. Ihre mysteriöse Natur fasziniert auch heute die verschiedenen Felder der Forschung. Doch jetzt ist einer Gruppe Wissenschaftler ein Durchbruch gelungen: Sie haben festgestellt, dass das Bewusstsein nicht stirbt und wohin-auch-immer zurückkehrt.

Seit 1996 arbeiten Professor Dr. Stuart Hameroff, seines Zeichens Mediziner und emeritierter Anästhesiologe und Psychologe, sowie Sir Roger Penrose, mathematischer Physiker an der Universität Oxford, an einer „Quantentheorie des Bewusstseins“. Sie haben festgestellt, dass die Seele in Form feiner Strukturen im Gehirn, sogenannter „Microtubules“ oder Mikroröhrchen, vorhanden ist. Die zwei Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn ein biologischer Computer ist. Demnach ist das Bewusstsein der Menschen eine Art Programm, das auf den Quantencomputer ausgeführt wird und mit dem Tod des Menschen nicht beendet wird (Infolink). Ein weiterer Punkt ist, dass das, was Menschen wahrnehmen, eine Reaktion der Mirkostrukturen infolge von Quantengravitationseffekten innerhalb dieser Strukturen ist. Dieser Prozess wird von den zwei Wissenschaftlern “Orchestrierte objektive Reduktion” (ORCH-OR) genannt.

Nun wurde die lang umstrittene Theorie von Roger Penrose und Stuart Hameroff bewiesen.

Bewiesen wurde schon zuvor die warme Quantenkohärenz bei der Photosynthese von Pflanzen und u.a. in Vogelgehirnen. Die jüngste Entdeckung von Quantenschwingungen bei Normaltemperatur in den Mikrotubuli im Inneren des Gehirns -in den Neuronen- durch eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Anirban Bandyopadhyay, PhD, am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan  (diese Forschungsergebnisse wurde jetzt auch durch Forscher am MIT bestätigt), zeigte die Richtigkeit der Theorie von Penrose und Hameroff auf.

Der Quantenzustand bleibt nach dem Tod des Menschen bestehen

Die Theorie besagt, dass die Mikrostrukturen im Gehirn des Menschen, wenn er in die Phase des „klinischen Todes“ eintritt, ihren Quantenzustand verlieren. Die Informationen innerhalb der Strukturen bleiben jedoch erhalten. Mit anderen Worten: Das Bewusstsein, die Seele des Menschen, bzw. der Quantenzustand im Gehirn, verlässt den menschlichen Körper nach dessen Tod und stirbt nicht mit dem organischen Körper.

Prof. Dr. Hameroff sagte dazu in einer Dokumentation folgendes:

„Sagen wir, das Herz hört auf zu schlagen, das Blut hört auf zu strömen und die Mikroröhrchen verlieren ihren Quantenzustand. Die Informationen innerhalb der Strukturen werden jedoch nicht zerstört. Sie können nicht zerstört werden und gehen als diffuse Information in den freien Raum (Universum). Wird der Patient reanimiert, wiederbelebt, kehrt diese Quanteninformation zurück zu diesem Menschen und er erzählt von einer Nah-Tod-Erfahrung. Wenn der Patient nicht wiederbelebt wird und tatsächlich stirbt, ist es möglich, dass diese Quanteninformation außerhalb des menschlichen Körpers in unbestimmter Form, als Seele, weiter existiert.“

Gemäß dieser Theorie sind die menschlichen Seelen mehr als „nur Interaktionen zwischen Neuronen im Gehirn“ und könnten bereits seit dem Beginn der Zeit vorhanden sein.

Quelle:

Link: http://www.ewao.com/a/scientists-prove-soul-not-die-returns-universe/
Link: http://www.sciencedaily.com/releases/2014/01/140116085105.htm